Vor Mabon 2007

Published on 09/20,2007


Vorbemerkung: Zu diesem Text höre man am besten das Lied "Mabon" von Omnia

Es wird kälter. Es wird dunkler. Lang schon steht kein Halm mehr auf den Feldern, doch Büsche und Bäume tragen noch schwer an bunter, süßer Last. Blätter fallen - ebenso Kastanien, was ich am Sonntag beinah schmerzhaft erfahren hätte... 

Der Sommer ist nun definitiv zu Ende, auch astronomisch, denn am kommenden Wochenende (genau genommen am Sonntag, wenn ich mich nicht irre) ist die Tagundnachtgleiche. Ab diesem Zeitpunkt sind die Nächte wieder länger als die Tage und werden immer länger - bis zur Sonnenwende, zu Yul, die Tage wieder an Kraft gewinnen. Doch so weit sind wir noch nicht.

Es ist Zeit für Mabon, Zeit dafür, einfach mal "Danke" zu sagen. Es ist Zeit, sich wieder ganz der Mutter Erde zuzuwenden und sich bewußt zu machen, welchen Überfluss wir zu dieser Jahreszeit haben - und sich bewusst zu machen, dass die Kühlschränke unserer modernen Konsumgesellschaft nicht immer das ganze Jahr über so prall gefüllt waren wie sie es heute sind. Einst war der Winter, der ja jetzt bald vor der Tür steht, eine Zeit des Mangels - und für viele Kinder der Großen Mutter ist er es immer noch...

Doch im hier und jetzt sind wir gesegnet - und das lasst uns feiern! Bringt herbei, was Mutter Erde gegeben hat, denn wir wollen die letzten warmen Strahlen der Sommersonne genießen! Lasst uns noch einmal fröhlich sein, bevor die lange Dunkelheit beginnt, bevor der Grüne Mann, der Kornvater, der jetzt ein bunter Alter ist, in der Dunkelheit verschwindet.

 


Comments

  1. 09/21,2007 | 23:18

    Hi Rabenzahl,

    Dazu kann ich musikalisch noch die total unbekannte walisische Band "Mabon" empfehlen, hab ich mal zufllig an Mabon beim googeln gefunden: http://www.mabon.org/site/main.html

    Ein schnes Mabon wnsche ich dir!
    LG Andrea

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